Ein Graffiti in einem Büro zu malen – das hätte ich niemals erwartet. Diese Anfrage hat mich total überrascht, da sie von der ABB-Division PA-PI (Process Automation – Power Industries) aus Dättwil kam. Anfangs schwirrten mir verschiedene Designs im Kopf herum, allerdings waren nicht alle davon bürotauglich. Zudem sollte ich nach Möglichkeit die ABB-Branding-Farben integrieren, die sich im Wesentlichen auf Rot beschränken, wodurch das Farbkonzept recht überschaubar blieb. Die Schrift musste zudem gut lesbar sein, damit das „PAPI“ sofort ins Auge springt.
Schließlich kamen wir auf die geniale Idee, dass sich die Mitarbeitenden am Ende selbst auf der Wand verewigen dürfen – das hat dem Design den letzten Schliff gegeben. Da auch hier der Zeitplan extrem eng war, blieben mir für die Umsetzung letztlich nur der Donnerstagnachmittag und der gesamte Freitag bis spät in den Abend. Das bedeutete: Die Vorbereitung musste absolut sitzen, damit ich keine kostbare Zeit verliere oder gar etwas zu Hause vergesse.
Am Ende habe ich es in der vorgegebenen Zeit geschafft und war äußerst zufrieden mit dem Endergebnis. Auch die Mitarbeitenden hatten riesige Freude daran und haben sich sehr kreativ an dem Kunstwerk beteiligt. Das war ein rundum gelungener Auftrag, der mir unglaublich viel Spaß gemacht hat.
Fun Fact: Als meine kleine Tochter das Bild sah, fragte sie ganz verwundert: „Oh, hast du etwa deinen Namen (Papi) an die Wand gemalt?“

